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Schweigeschluss

Sabine Scheithauer ist 1974 im Kreis Aachen (Nordrhein-Westfalen) geboren. In ihrer Kindheit entwickelte sie zwei große Leidenschaften. Schreiben und Klavierspielen.  Bis heute findet die zweifache Mutter und zahmed. Fachangestellte es faszinierend, wie man durch das Aufschreiben fantasievoller Gedanken einen „Film“ entstehen lassen kann. Figuren und Situationen werden lebendig. So auch in ihrem 2008 veröffentlichtem Kinderbuch „Fantasie geht durch den Magen“, in dem Obst- und Gemüsesorten die Hauptrolle spielen und „Grünzeugwegschiebern“ keine Chance lassen. Die Apfelkernkinder, Spinatikus der Zauberjunge, der Erbsenzähler und viele andere vereinfachen Eltern die Ernährung ihrer Kinder. Mit ganz anderen Themen beschäftigte sich S. Scheithauer bei ihrem Projekt „Schweigeschluss“. Hierbei rief sie im Internet dazu auf, das Schweigen zu brechen. Ein Jahr lang sammelte sie anonyme Zuschriften mit Beichten, Erlebnissen, bizarren Gedanken und auch kriminellen Machenschaften. Ihr Ziel: Das authentischste Buch schaffen, das es je gegeben hat. Tatsächlich nutzten sehr viele Menschen, die Chance, sich ihre Last von der Seele zu schreiben und diese durch anonyme Veröffentlichung endgültig loszuwerden. Nun ist das Buch mit 51 Geschichten mit dem Titel  „Schweigeschluss“ auf dem Büchermarkt zu finden, doch das gleichnamige Projekt geht weiter. Band II steht bereits in den Startlöchern, da sich Teilnehmeranfragen (www.Schweigeschluss.de),  aufgrund des weiterhin bestehenden Aufrufes häufen und immer wieder „Offenbarungen“ in das Postfach gesendet werden. „Das Interesse an Schweigeschluss wird anhalten. Wenn man die Möglichkeit des anonymen Veröffentlichen zu Ende „spinnt“, dann wird einem langsam bewusst, welchen aufdeckenden und zugleich erschreckenden Inhalt wir in diesem Band und in den darauffolgenden wiederfinden könnten.“ so Sabine Scheithauer, deren Tag nicht Stunden genug hat, um sich zusätzlich Ihrer Idee für einen  Roman zu widmen,  in dem die Freundschaft zweier Frauen und deren Schicksal unaufhaltsam zu ihrem persönlichen Ausbruch führt. Was für Erfahrungen die Frauen auch auf ihrer Reise durchs Leben machen, die Fragen nach dem „bin ich hier richtig?“ oder „habe ich die richtige Entscheidung getroffen?“ begleiten sie ständig. Die Unterhaltungspalette dieses Romans reicht von großartig geträumten Lebensplänen über spontaner, weiblicher Energie bis hin zu verrückt, depressiven Momenten. „Schreiben ist, mit wenig Mitteln (Im Notfall reicht ein Stift und Papier) die Gedanken des Lesers in undefinierbar bunte, bewegte Bilder zu verwandeln und sie in großartige Welten zu entführen. Weil der Fantasie und den Gedanken keine Grenzen gesetzt werden können, sind wir Menschen in der Lage, den Inhalt eines Romans, wie in einem Traum, nach unserem Empfinden auszuschmücken.